My face for our one world
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Beschreibung:
Auf my face for our one world kann jede und jeder mitmachen, ihr bzw. sein Porträtfoto hochladen und kurz ihren bzw. seinen Hoffnungen und Ängsten erzählen. Wer es nicht selbst kann, der kann andere Personen bitten, es für ihn zu tun. My face for our one world ist damit eine Chance, viele, sehr viele Menschen an einem Platz (virtuell) zu versammeln – und so unsere Vielfalt, unsere Gemeinsamkeiten und unsere Unterschiede sichtbar zu machen. Es wird sichtbar, dass wir alle einer Menschheit angehören, dass wir alle auf einer gemeinsamen Welt leben. Es wird erlebbar, dass wir einander verstehen können. Dieses Sichtbar-Werden ist auch der Unterschied zu sozialen Netzwerken, bei denen die Vernetzung im Zentrum steht.
Die Idee zu my face for our one world hat eine Vorgeschichte: Irgendwann hörte ich die Geschichte von dem palästinensischen Selbstmordattentäter, der seine Bombe nicht gleich zünden kann und einige Zeit in Israel verbringen muss. Dabei lernt er jüdische Menschen näher kennen, der verhasste Feind bekommt ein Gesicht. Am Ende kann er die Bombe nicht mehr zünden. Später wurde mir bewusst, dass ich vermutlich eine Rezension des Films “Alles für meinen Vater” von Dror Zahavis gelesen hatte. Diese Geschichte hat mich tief bewegt. Wie wäre es, wenn alle Menschen an einem Ort zusammenkämen und sich gegenseitig von ihren Hoffnungen und ihren Ängsten erzählten? Würde es die Welt besser machen? Vermutlich nicht, blieben doch Machtstrukturen und Interessen davon unberührt. Aber es wäre vielleicht schwerer, den Menschen zum Feind des Menschen zu machen. Außerdem, wäre es nicht einfach wunderbar, die Porträts sehr, sehr vieler Menschen an einem Platz zu haben. Unser Gesicht ist nicht nur unser individuellster Teil, es ist auch unglaublich spannend, in Gesichtern zu lesen. Wenn sich in unseren Gesichtern unsere Seele spiegelt, dann erzählt eine Porträtsammlung davon, was uns Menschen zum Menschen macht, woran wir leiden und woran wir uns erfreuen.
Mit Damian Czichon und Vitalij Koslowski fand ich zwei Programmierer, die die Idee für ausreichend spannend hielten, um sie als Abschlussarbeit ihres Studiums an der FH Brandenburg umzusetzen. Gemeinsam haben wir das Projekt entwickelt.
Aktueller Stand:
Das Projekt ist fast fertig und soll im September 2010 starten. Leider ist es im Moment nur deutschsprachig verfügbar, aber wenigstens Englisch soll noch in diesem Jahr folgen. Das die Übersetzungen sehr korrekt sein müssen, sind sie natürlich aufwendig und teuer. Deshalb soll auch um Spenden geworben werden. Als “Gegenleistung” gibt es einen Eintrag und einen Link auf my face for our one world. Außerdem soll noch ein kleines Ratespiel ausgebaut werden.
Die jeweils neuesten Entwicklungen von My face for our one world können Sie natürlich auf der Webseite myfaceforouroneworld.net, aber in Auszügen auch unter Aktuelles hier auf dieser Webseite verfolgen.
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